Samstag, 16. Januar 2010

One night in Bangkok

Zugegeben, mittlerweile sind es zwar schon 3 Naechte, aber der Ohrwurm von Murray Head ging v.a. Sabrina nicht mehr aus dem Kopf.
Asien scheint unser Kontinent zu sein: Arne kann endlich gut essen so viel er will und Sabrina kann endlich sicher nachts auf die Strasse gehen.
Am ersten Abend schon sind wir durch die engen Gaesschen geschlendert, haben leckere Fleischspiesse und Obststueckchen an Strassenstaenden genascht.


Doch morgens ging es erst richtig los: Tempeltour! Alles glitzert, ist mit Glockenspielen, Buddhas und anderen merkwuerdigen Gottheiten und orangenen Moenchen vollgestopft.


Die buddhistischen Moenche nehmen am allgemeinen Leben teil: man trifft sie auf der Faehre, beim Fussball spielen, auf Maerkten beim Almosen sammeln und in offenen Schulen beim Lernen.
Wir nahmen auch mal gleich am thailaendischen Leben teil. Kauften uns getrocknetes suesses Schweinefleisch, scharfe Mangobonbons, assen scharfen Frosch und Dinge, von denen wir gar nicht wissen wollen was es war... Wir goennten uns auch direkt nach dem anstrengenden Sightseeing eine Thai Massage - mehr Sport als Entspannung! Da waren Arnes Unternehmungen in die Bangkoker Gemeinde aufgenommen zu werden schon entspannter. So spielte er mit Thaijungs ein auf den Boden gemalten Brettspiel (mit Unterstuetzung des wachsenden Publikums gewann er sogar das Spiel!). Ausserdem liess Arne es sich auch nicht nehmen, seinen Kopf in einen Hinterhof zu stecken wo Jungs eine Art Fussball (Plastikball mit Loechern) ueber ein Seil spielten. Er wurde freundlich aufgenommen waehren Sabrina hoeflich ein Stuhl und Getraenke angeboten wurden.


Weiter ging es mit einer kleinen Bootstour durch die engen Kanaele von Bangkok. Nach endlosen Feilschen und doch ueber den Tischgezogenwerden, hatten wir 2 wundervolle Stunden. Vorbei an kleinen Holz- und Wellblechhuetten, an winkenden Kindern, an versteckten Tempeln, an Orchideenfarmen. Highlights unterwegs waren ein Postboot, ein Imbissboot, ein Supermarktboot und ein Souvenirboot.


Nach diesen idyllischen Stunden stresste uns Chinatown mit seinen verwirrenden, eng befahrenen, ueberrannten und stinkenden und lauten Strassen. Vielleicht haette uns das an einem anderen Tag gerade gefallen...


Den kroenenden Abschluss bot dann ein Thaiboxfight in den Reihen der Einheimischen. Jeder wettete, kommentierte, zuckte und holte aus, als koennten sie die Kaempfer steuern. Die Regeln blieben uns ein Raetsel, aber spannend war es allemal. Wenn wir es uns eigentlich auch brutaler vorgestellt haben, aber das ist ja nichts schlechtes.


Nachts schlendern wir dann meistens noch ueber irgendwelche Maerkte, die so riesig sind, dass man nicht alles sehen kann.
Morgen geht es auf nach Norden.

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