Freitag, 29. Januar 2010

Chiang Mai - Mae Hong Son und zurueck

Im Norden angekommen verbrachten wir erstmal die Tage damit die hiesigen Tempel anzuklappern.Am naechsten Tag gabs dann einen thai-Kochkurs inklusive Markteinkauf der Zutaten, ich verstand kein Wort, ausser dass die kleinen gruenen Chillis die schlimmsten sind. Davon kauften wir dann direkt auch mal eine Tuete voll.



Am naechsten Morgen ging es los zu unserem roadtrip #2. Das Mae Hong Son-loop mit einem 115 ccm Roller und 2 kleinen Taschen fuers Gepaeck. Noch kurz einen Zwischenstop bei Wat Phrathat Doi Suthep eingelegt

Hier entschied Sabrina sich spontan ein Bett zu mieten und fuer fuenf Tage in die Einsamkeit eines buddhistischen Tempels zu gehen um zu meditieren. Aber erst nach dem roadtrip... wir hatten also viereinhalb Tage Zeit. Los gehts.
Am ersten Tag verliessen wir direkt mal die Hauptstrecke um der vierjahre alten Anleitung einer internetseite zu folgen... klang gut; war gut!
Erste Etappe von Chiang Mai nach Samoeng. Verlassene Gegenden und ebenso verlassene Touristeninfomationen, schwer verstaendliche Schilder, aberwitzige Gabelungen und hinterlaendische Tankstellen (als der Tankstellenwart hoerte, welche Strecke wir fahren wollen, lachte er nur herzlich:).


Zweite Etappe von Samoeng nach Pai. Die Strassen wurden schlechter...

doch das konnte uns nicht von einem Fruehstueck abhalten, dass wir uns gestikulierend erkaempfen mussten.

Den Besitzer noch nach der Richtung gefragt und weitergehts... ab von der geteerten Strasse und hinein ins Vergnuegen. Die Strassen konnte man kaum noch als solche bezeichnen, aber dafuer wurden wir mit wirklicher Abgelegenheit belohnt und mit schoenen Eindruecken aus dem nordthailaendischen Hinterland.


Abends kamen wir dann in Pai an und buchten nach einem Besuch der nahgelegenen heissen Quellen (ja, die Kochen Eier im ca. 90 Grad heissen Wasser) fuer den naechsten Tag eine Elefantentour mit anschliesendem Bambusrafting.


Dritte Etappe von Pai nach Mae Hong Son, die strecke mit dem hoechsten Pass. Direkt nach der Tour ging es weiter nach Mae Hong Son, wo wir in nahegeledenen Reisfeldern den Sonnenuntergang genossen und anschliessend noch ein Lampion in den Nachthimmel aufsteigen liessen.


Vierte Etappe... alles wieder zurueck. Den Morgen versuessten wir uns noch mit ein paar "Belohnungen". Um Sieben aufstehen und hoch zum Bergtempel um die Stadt zu ueberblicken. Danach eine burmesische Suppe zum Fruestuck (der Geschmack war gewohnungsbeduerftig) und dann noch einen kleinen Abstecher eine wundervolle Strecke entlang zu einem burmesischen Fluechtlingsdorf in Thailand.

Anschliessend ging es dann ca. 250 km Bergetappe wieder zurueck bis nach Chinag Mai. Als wir um ca. 20.30 Uhr wieder in Chiang Mai ankamen waren wir muede, unsere Hinterteile taten uns weh und wir fanden es hat sich verdammtnochmal gelohnt.

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